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Planeiler Höhenweg

Bisher war es den Ortskundigen vorenthalten auf der Sonnenseite des Tales zur Planeiler Scharte zu wandern. Wer das Glück hatte, dass der Hausherr Erwin Pazeller Zeit fand, diesen lohenden Weg mit seinen Gästen zu beschreiten, wurde euch eine lange und intensive Wanderung durch das Planeiltal belohnt. Der Alpenverein Mals und zwei rüstige Senioren aus Planeil haben letztes Jahr begonnen den „Insiderpfad“ allen Wanderern zur Verfügung zu stellen. Seit heuer (2014) im Frühjahr ist der Weg nun als Planeiler Höhenweg in drei Abschnitten zu begehen.

Abschnitt 1: Zur Planeiler Alm
Die Planeiler Alm, auch unter ihrem alten Namen Frugales Alm bekannt, wird seit einigen Jahren von Karin Hofer bewirtschaftet. Die erfolgreich Managerin hat den Laptop gegen Kuhstall, Schweinhaltung und den Käsekessel getauscht und bietet eine bemerkenswerte Gastfreundlichkeit und viele kulinarische Köstlichkeiten auf 2200 Meter Seehöhe an.

Der erste Abschnitt des Weges führt also zur Planeiler Alm. Bei der Kirche geht es links und gleich recht Steil die Straße bis zum Ortsende hinauf. Nach dem Letzten Hof, zweigt der Weg links zur Salisatisspitze ab, wir gehen aber weiter auf dem Weg der nach rechts abzweigt. Auf diesem Weg geht es nach Plamatroja wo sich der Weg teilt. Rechts geht es nach einem weiteren kurzen Anstieg auf mittlerer Höhe dem alten Gasitsches Waal entlang nach hinten ins Tal.

Links gelangt man auf sehr steilen Pfad durch einen zauberhaften Lärchenwald direkt zur Planeile Alm. Der Genusswanderer wird sich meistens für die Variante entlang des alten nicht mehr betriebenen Waal-Weges entscheiden. Das letzte Stück dieser Variante wird auf den Fahrweg zur Alm zurückgelegt.
Abschnitt 2: Planeiler Alm, Hintergerghütte und zurück über die Knottberghütte
Dieser Weg führt kurz nach Westen, steigt dann zum ebenfalls nicht mehr betriebenen Alpwaal auf und führt über die Almwiesen der Planeiler Alm hoch über dem Tal zur Hinterberghütte.

Hier kann der Wanderer nun entscheiden, ob es talwärts zur Knottberghütte oder auf Anschnitt 3 weiter hinein ins Tal des Punibaches geht. Sowohl die Hinterberghütte als auch die Knottberghütte sind nicht bewirtschaftet und dienen den Viehhütern als Unterstand.

Der Weg führt nun von der Knottberghütte dem Punibach entlang bis zur Wasserfassung des Kraftwerks. Hier geht es entweder links über die Brücke den Fahrweg hinauf zur Planeiler Alm oder zurück über den Höhenweg Anschnitt 1 nach Planeil.

Aber auch der Fahrweg zurück nach Planeil bietet sich für den Rückweg an.
Abschnitt 3: In hochalpinen Gelände nach Towaut (Jagereck)
Wer kennt sich nicht die Werbebilder der Outdoorausrüster von kragen Hochtäler in den die glücklich dahin strebenden Wanderer den einzigen Bezug zur Zivilisation darstellen.

Dieser Wegabschnitt des Planekler Höhenweges bietet tolle Gelegenheiten, dieses „Feeling“ einer absoluten Entrücktheit von der Zivilisation zu erleben.

Es geht von der Hinterberghütte in hochalpinem Gelände zum Fuße des Anstieges auf die 3100 Meter hohe Planeiler Scharte.

Der uralte Flurname Towaut lässt erhabnen, dass schon zu Urzeiten hier Menschen Viehwirtschaft betreiben und über die Scharte ins Langtauferertal hinüberwechselten.

Der Weg zurück führt entlang des Punibachs zur Knottberghütte.

 
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Blick von Towaut in Richtung Planeil.
 
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Das Planeiltal hoch über den Sandböden.
 
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Die Planeiler Scharte ist der Übergang ins Langtauferertal
 
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Der Planeiler Höhenweg im Überblick mit seinen 3 Abschnitten.
 
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Hoch über Planeil geht es zur Planeiler Alm
 
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Hier floss dereinst das Wasser des Gasitsches Waals.