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Geschichten aus der Planeiler Geschichte – Phönix aus der Asche

Der Ortsname Planeil oder italienisch Planol kommt ursprünglich aus dem Lateinischen Paneola und bedeutet kleine Hangverebnung. Ursprünglich ist es aus 7 Höfen entstanden. Planeil weist die Siedlungsfrom eines rätoromanischen Haufendorfes auf, bei der die einzelnen Höfe eng aneinander gebaut wurden. Dieses Ortsbild hat sich bis heute erhalten.

Auf die rätoromanische Vergangenheiten weisen auch heute noch viele Flurnamen hin. Gompatsch, Orgles, Amadurs, Frugles oder Petesetes sind Beispiele für heute noch im Sprachalltag lebendige Zeugen dieser Vergangenheit.

Das Schicksal hat Planeil 1985 und 1986 sehr hart getroffen. Jeweils am 16. Oktober beider Jahre ist ein großer Teil von Planeil niedergebrannt. Doch die Katastrophe wurde zu einem für die Region vorbildlichen Neuanfang genutzt. Durch die ursprünglich übliche Erbteilung waren sehr unübersichtliche Besitzstrukturen bei den Häusern entstanden.

So gehörte zum Beispiel die Küche in ersten Stock und ein Zimmer im Erdgeschoss einem Besitzer, während der Rest des Hauses auf drei weitere aufgeteilt war. Beim Wiederaufbau wurden diese kaum handhabbaren Besitzverhältnisse bereinigt mit den Erfolg, das nun mehr viele junge Menschen in Planeil geblieben sind und die sonst übliche Abwanderung gestoppt wurde.
Planeil besitzt heute noch eine einklassige Volksschule, die derzeit (2011) von 8 Kindern besucht wird.

Planeil gilt in der Gegend als eines der saubersten Bergdörfer, was wohl sehr Wesen der Planeiler liegt, die es gern Aufgeräumt haben.
 
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